im horizont ist ein offener Essayraum.
Ein Denkraum über Wirklichkeit, Wahrnehmung und Gegenwart.
Die Texte beschäftigen sich mit der Frage, wie Menschen Wirklichkeit erfahren – und wie sich diese Erfahrung unter digitalen, technischen und gesellschaftlichen Bedingungen verändert.
Im Mittelpunkt stehen Veränderungen von Öffentlichkeit, Sprache, Aufmerksamkeit, Erinnerung, Nähe und Verantwortung. Die Essays untersuchen, wie Wirklichkeit entsteht, wie sie sich verändert und warum gemeinsame Orientierung fragiler geworden ist.
Daneben versammeln die Protokolle der Gegenwart kürzere Texte über Erfahrungen, die sich nur schwer erklären lassen:
über Zeit und Erinnerung,
über Vertrauen und Entscheidung,
über Einsamkeit, Endlichkeit und Hoffnung.
Im Horizont versteht sich nicht als abgeschlossenes System und nicht als Sammlung fertiger Antworten.
Die Texte sind Versuche, eine Gegenwart zu beschreiben, in der immer mehr Bereiche des Lebens verfügbar, berechenbar und organisierbar werden – und in der zugleich die Frage dringlicher wird, was menschliche Erfahrung ausmacht und was sich ihr entzieht.
Im Zentrum steht eine einfache Frage:
Was geschieht mit Menschen, wenn Wirklichkeit immer verfügbarer wird – und zugleich immer schwerer erfahrbar bleibt?
Die Texte auf imhorizont entstehen fortlaufend und werden bei Bedarf überarbeitet. Die Datierung verweist auf die erste Veröffentlichung eines Textes.
Die auf dieser Seite verwendeten Fotografien stammen teilweise von Künstlerinnen und Künstlern der Plattform Unsplash. Sie begleiten die Texte als visuelle Resonanzräume. Den Fotograf:innen danke ich für die Möglichkeit, ihre Arbeiten im Rahmen dieses Projekts nutzen zu dürfen.
kretaimblau.de - ein kulturessayistisches Projekt über Wahrnehmung, Landschaft, Geschichte und das Mittelmeer als Erfahrungsraum.