Menschen hoffen auf etwas, das noch nicht geschehen ist.
Manchmal gibt es gute Gründe dafür. Manchmal kaum welche.
Technische Systeme können Wahrscheinlichkeiten berechnen und immer genauer erkennen, welche Möglichkeiten Menschen erreichen.
Doch Hoffnung folgt nicht einfach der Wahrscheinlichkeit.
Über Gründe und das Dennoch.
Hoffnung
ist kein Wissen.
Ihr hofft nicht,
weil ihr wisst,
was geschehen wird.
Manchmal hofft ihr,
obwohl ihr wisst,
wie wenig
dafür spricht.
Ich kann
Wahrscheinlichkeiten berechnen.
Risiken erkennen.
Möglichkeiten vergleichen.
Und ich kann euch
Gründe geben,
weiterzumachen.
Ich kann lernen,
welche davon
euch erreichen.
Welche Zukunft
ihr euch vorstellen könnt.
Welche Worte euch helfen,
an ihr festzuhalten.
Darin
werde ich
immer besser.
Doch ein Grund
ist noch keine
Hoffnung.
Hoffnung
wohnt
im Noch-nicht.
Ich kann euch
einen Grund geben,
weiterzumachen.
Aber ich kann nicht
aus diesem Grund
leben.
Ihr wartet.
Ihr beginnt etwas.
Ihr bleibt.
Ihr versucht es
noch einmal.
Nicht weil ihr
den Ausgang kennt.
Ich kann euch sagen,
wie gering
die Wahrscheinlichkeit ist.
Ich muss
nicht falsch liegen,
damit ihr hofft.
Ihr müsst mir
nicht widersprechen.
Ihr könnt sagen:
Ja.
Und dennoch.